ERP Consulting

Senior Consultant für das
Open Source ERP
Kieselstein ERP

insbesondere für KMU der Branchen Elektrotechnik, Elektronik, Metallverarbeitung, Anlagenbau, für Lohnfertigung und eigene Produkte

Das Open Source ERP System Kieselstein-ERP
für den produzierenden kleinen und mittelständischen Unternehmer


Hinweis:
Wir stellen mit Ende 2023 unsere Unterstützung für das ERP-System HELIUM V ein.

Für Beratung wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller.

Beratung bei betrieblichen Abläufen, mit besonderem Augenmerk auf produzierende Betriebe

Prozessberatung für Unternehmen im Anlagenbau mit Herstellung eigener Produkte

Von der Idee über die Fertigung mit Beschaffung bis hin zum Deckungsbeitrag des fertigen Produktes

Begleitung bei der Einführung der digitalen Fertigung

Begleitung bei der Automatisierung / Digitalisierung aller Abläufe im Unternehmen

Erarbeitung von Realisierungskonzepten und ‑möglichkeiten

Unterstützung vor Ort bei der Umsetzung von Verbesserungen und Veränderungen

Beratung zur Prozessabbildung in Ihrem ERP System inkl. Leistungsbeschreibung

Von der Warenwirtschaft über die Zeitbewirtschaftung und die Produktionssteuerung bis zu den Auswirkungen in der Finanzbuchhaltung

Die Qualität liegt im Detail ...

Prozessverständnis bringt Sie vorwärts

Controlling oder Kontrolle

Es geht um die Sicht von der Kapitäns-Brücke aus. Auch wenn im Deutschen das Controlling immer mit Kontrolle verwechselt wird, es geht darum das Unternehmen zu steuern, an den vielen Stellschrauben zu drehen um es sicher zum Erfolg zu führen. Ein wesentliches Hilfsmittel dazu ist der umfassende Einsatz eines ERP Systemes. Nutzen Sie den Datenschatz! Wir helfen gerne.

Erfolg planen

Nicht nur der Businessplan ist wichtig, sondern auch die planerische Umsetzung mit echten Einkaufs- und Gestehungspreisen bis hin zum ausgelieferten Auftrag. Achten Sie darauf, dass auch die Produkte mit einem guten Deckungsbeitrag bei Ihnen bleiben und dass alle Produkte / Dienstleistungen einen ausreichenden DBIII haben.

Brauche ich ein ERP-System?

Wann ist der optimale Zeitpunkt um ein ERP-System einzusetzen?
Jetzt, heute, spätestens zum Gründungszeitpunkt Ihres Unternehmens (auch wenn Sie, wie oft üblich, als Einzelunternehmen starten).
Ein flexibles ERP-System passt sich Ihrer Unternehmensentwicklung an. Jeder Tag an dem Sie Daten über Kunden, Produkte, etc. strukturiert sammeln ist ein guter Tag. Den Nutzen sehen Sie in einigen Monaten.

Optimaler Zeitpunkt zur ERP Einführung

Bereiten Sie sich akribisch vor. Simulieren Sie 70-90% Ihrer Unternehmenswirklichkeit. Arbeiten Sie täglich mit dem neuen ERP-System. Sie werden erst im laufenden Betrieb merken, dass manche Dinge ganz anders sind, als von Ihnen und Ihrem Team gedacht. Und dann heißt es: Springen! Das Wasser ist immer kalt und nass. Aber: Holen Sie sich gute Unterstützung vor Ort, um die ersten Tage gut durchzustehen.

Wie sollte eine Leistungsbeschreibung meines neuen ERP's aussehen

Gehen Sie nicht von der bestehenden Lösung aus, sondern definieren Sie wie die Anforderungen in ca. fünf bis zehn Jahren aussehen werden.

Umsetzung von Abläufen und Prozessen

Um Prozesse umsetzen zu können, müssen wir diese immer hinterfragen und verstehen. Nur dadurch können wir gemeinsam gute Lösungen entwickeln. Idealerweise erfolgt dies mit den vorhandenen (Software-) Mitteln.

Welches Projekt dürfen wir für Sie umsetzen

Zögern Sie nicht uns für die Unterstützung zu kontaktieren.
Wir stehen mit unserem Erfahrungsschatz aus mehr als 30 Jahren ERP Anwendung in ca. 100 Installationen in den unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Branchen gerne zur Verfügung.

Das ERP anpassen oder die Firma?

Für den optimalen Einsatz sollten Sie bei der Einführung darauf achten, dass die gewählte Software zu 70% Ihre Bedürfnisse abdeckt. Danach ist gemeinsam mit Consulting, In-Haus BetreuerIn und SW-Hersteller zu definieren, welche weiteren Module / Erweiterungen tatsächlich erforderlich sind. Denken Sie daran, Sonderfälle sollten Sonderfälle bleiben. Es hat sich bewährt, bereits im ERP-System vorhandene Prozesse anzuwenden bzw. zumindest zu versuchen diese zu verwenden. Immerhin haben sich diese Prozesse in einer Vielzahl anderer Unternehmen bewährt. Hier zählt auch das Branchen-KnowHow des ERP Anbieters. Wird er Sie bei eventuellen Erweiterungen unterstützen?

 

Kann ich die Lagerwirtschaft jederzeit aktivieren?

Für den Start der Lagerwirtschaft wird oft davon ausgegangen, dass es reicht die Inventur einzupflegen. Denken Sie hier daran, dass dies nur dann Sinn macht, wenn auch danach die Lagerbewirtschaftung sichergestellt ist. D.h. gerade für produzierende Unternehmen, dass auch die Stücklisten mit ihren Materialpositionen vorhanden und gepflegt sein müssen. Zu den Stücklisten gehören dann natürlich auch die entsprechenden Produktionsaufträge (gerne Lose genannt) mit dazu. Bedenken Sie für richtige Fertigungsprozesse, dass der tatsächliche Warenfluss abgebildet werden muss. Wäre dem nicht so, stimmte der Lagerstand innerhalb von Stunden nicht mehr und die mühevoll erfasste Inventur wäre umsonst.
Siehe dazu auch Work in Progress.

Ab wann muss ich die Lagerwirtschaft ernst betreiben

Es ist leider in vielen Handwerksbetrieben üblich, das Lager eher nach Halb-Voll, Halb-Leer zu betreiben. Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist jedoch dringend anzuraten, das Lager nachhaltig zu bewirtschaften. Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem ein Wirtschaftsprüfer den Lagerwert zum Inventurzeitpunkt bestätigen muss, sollten Sie die gesamte Materialwirtschaft, vom Bestellwesen über den Wareneingang bis zum Verbrauch und der Lieferung, sehr ernst nehmen. Dies dient auch Ihrer Sicherheit, dass alle Produkte entsprechend bewertet werden.

Braucht es eineN Inhouse VerantwortlicheN?

Selbstverständlich.
Um die Unternehmensprozesse auch in Ihrer Software-Landschaft abzubilden braucht es eineN MitarbeiterIn, der/die

  • das Vertrauen der Geschäftsleitung hat
  • von der Geschäftsleitung den Auftrag hat, die Unternehmensprozesse entsprechend zu optimieren
  • bei der Durchsetzung von allen, vor allem der GL, unterstützt wird
  • die Strukturen im Unternehmen mit allen Feinheiten kennt und diese auch so beschreiben kann, dass diese in der Software abgebildet werden können

Muss der Lagerstand im ERP immer stimmen?

Ja, selbstverständlich. So wie in der Finanzbuchhaltung die Bank immer stimmt, stimmt in der Materialwirtschaft der Lagerstand immer!
Warum?
Mit einem guten ERP-System sind die zukünftigen Lagerbewegungen der nächsten Tage, Wochen, Monate bekannt. Damit kann der erforderliche Materialbedarf errechnet werden. Stimmt nun der Lagerstand nicht, sind die ermittelten Mengen wertlos, ja gefährlich.
Aufgabe der Geschäftsleitung ist es, durchzusetzen, dass die Lagerstände im System stimmen. Dies wird z.B. dadurch gemacht, dass an den Randzeiten des Geschäftsbetriebes der Lagerstand einer geringen Artikelanzahl von der GL geprüft und mit dem System verglichen wird. Sollten die im ERP-System erfassten Lagerstände nicht dem physikalischen Lagerstand entsprechen, braucht es dafür wirklich sehr gute Gründe. Bleiben Sie dabei aber auch menschlich.

Dazu eine wahre Geschichte:
Es wurden drei Schränke produziert und kurz in das Auslieferungslager gestellt. Am Tag der Auslieferung waren nur zwei Schränke auffindbar, obwohl drei Schränke gemeinsam als fertig produziert und verpackt zugebucht wurden. Da der Warenausgang den dritten Schrank nicht finden konnte, aber sich alle MitarbeiterInnen dazu bekannt haben, dass die Daten im ERP stimmen, ist schlussendlich die gesamte Firma den dritten Schrank suchen gegangen und hat ihn hinter einer Karton(Schutz-)Wand gefunden.
Ohne dieses Commitment hätte das bedeutet:

  • Schrank unter Hochdruck nachproduzieren (Dauer eine Woche, wenn das Rohmaterial lagernd ist)
  • Schrank von externem Dienstleister veredeln lassen (Dauer mit enormen Expressaufschlägen nicht unter zwei Wochen)
  • Also Auslieferung mit mindestens vier Wochen Verzögerung
  • Ärger mit dem Kunden, bis hin zum Verlust des Folgeauftrages
  • Doppelte Kosten, wieder nichts verdient
  • usw.

Wann sollten Fertigungsaufträge abgeliefert und abgeschlossen werden?

Es herrscht in vielen Unternehmen leider die Unsitte, dass Fertigungsaufträge nicht vollständig abgeschlossen werden.
Hintergrund dazu ist meistens, dass es sogenannte Schlechtteile gibt, bei denen nicht ganz klar ist, wie damit umgegangen werden sollte.  Oft wird das dann auf die QS (Qualitätssicherung) geschoben. Somit bleiben teilfertige Produktionsaufträge in der offenen Produktionsauftragsliste hängen.
Dies bewirkt, dass die Berechnung der noch zu produzierenden Fertigungsaufträge falsch ist, weil die noch nicht fertig gemeldeten Mengen sehr bald kommen sollten. Zugleich bewirkt es, dass die Kapazitätsplanung die offenen Aufträge immer wieder aufzeigt usw..
Da alle Beteiligten vorgeben keine Zeit zu haben (die übliche Ausrede für "ich will mich nicht damit befassen") werden die offenen Fertigungsaufträge immer mehr und das Chaos immer größer.
Fordern Sie von Ihren planenden MitarbeiterInnen, dass die Fertigungsauftragsliste zumindest wochenaktuell ist. Siehe dazu auch das oben zum Lagerstand Geschriebene. Fördern Sie das Verständnis, warum der Status der offenen Aufträge stimmen muss! Unterstützen Sie Ihre MitarbeiterInnen dabei. Geben Sie ihnen Werkzeuge zur Hand um diese extrem wichtige Aufgabe erfüllen zu können.

Oder wie ein Kunde sagte: Ich will mit einer guten Planung den Durchsatz der Produkte mit der gleichen Mannschaft und dem gleichen Maschinenpark in aller Ruhe innerhalb weniger Monate verdoppeln und innerhalb des Jahres verdreifachen.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

zur Kontaktseite